14. QFD-Symposium, Stuttgart 2017

QFD Symposium 2017 an der Universität Stuttgart

Die nationale QFD-Konferenz 2017 fand am 19. und 20. Oktober 2017 in Stuttgart statt. Die Konferenz stand unter dem Motto „Innovative Technologie- und Produktentwicklung – State of the Art nach ISO 16355“. Am ersten Tag (19.10.17) waren entsprechend Tutorien zur Norm im Mittelpunkt stehen, u. a. von Glenn Mazur, dem Direktor des QFD Institute und internationalen „Voice of QFD“. Der zweite Tag (20.10.17) entsprach dem klassischen Konferenzformat mit Beiträgen rund um QFD und dessen Anwendung sowie der Verleihung des QFD Innovationspreises 2017. Dieser ging in diesem Jahr direkt an zwei Kandidaten, an Felix Schönhofen für seine Arbeit zur „Bewertung plattformbasierter Geschäftsmodelle mit Quality Function Deployment“. Und an Valeri Miller für seine Arbeit zur „Entwickung und Verifizierung eines ReQFD Ansatzes für virtuelle Prototypen unter Zuhilfenahme von Eye Tracking bestimmten Merkmalen“. Wir gratulieren herzlich!

Das genaue Konferenzprogramm können Sie nochmals auf dieser Seite bzw. im Symposiums-Flyer 2017 nachlesen. Für QFD-Interessierte fand zudem vor dem Symposium am 17./18.10. ein öffentlicher QFD Green Belt Kurs von Glenn Mazur (zertifizierter QFD-Architekt) in Stuttgart statt. Weitere Informationen dazu gibt es auf den Seiten des QFD Institute. Für einen kurzen Eindruck von Glenn Mazur und auch einer sehr kurzen Einführung in die ISO 16355 siehe folgendes Video auf den Seiten der ASQ (American Society of Quality).

Konferenzprogramm

Die Konferenz beginnt am Donnerstag mit Tutorials u. a. zur neuen ISO-Norm 16355. Geplant ist vormittags den Schwerpunkt auf den Teil 1 zu den allgemeinen Grundsätzen und Perspektiven von QFD zu legen und am Nachmittag die Teile 2-8 mit u. a. einzelnen Empfehlungen zur qualitativen Ermittlung der Kundenstimme, ihrer Analyse und Transformation zu Kundenbedürfnissen und Lösungseigenschaften sowie der Verstetigung des QFD-Einsatzes im Unternehmen zu behandeln. Die Teilnahme an den Tutorials ist dabei in den Konferenzgebühren enthalten. Am 20.10. wird Glenn Mazur in seiner Keynote die Bedeutung der neuen QFD-Norm für die deutschen Anwender herausarbeiten. Überdies gibt es fünf Fachbeiträge rund um QFD. Im Anschluss an die Konferenz werden dann freigegebene Beiträge in der Zeitschrift QFD Forum des QFD-ID (ISSN 1431-6951) hier im Web veröffentlicht
– siehe dazu das QFD-Forum 33.

Donnerstag, 19. Oktober 2017 (Innenstadt Universität Stuttgart)

09:30Registrierung
10:00Zwei parallele Tutorien:
– F1: QFD-Fallstudie für Einsteiger und Auffrischer mit Möglichkeit zur QFD-Personenzertifizierung (Dietmar Zander)
– T1: QFD nach ISO 16355 Teil 1 – Grundlagen (Georg Herzwurm, Wolfram Pietsch)
12:30Mittagspause
14:00Zwei parallele Tutorien:
– F2: QFD-Best Practices: Vorstellung ausgewählter QFD-Fallstudien
– T2: QFD nach ISO 16355 Teil 2 – Erweiterungen – Extended parts (Glenn Mazur / in englisch)
17:00Mitgliederversammlung QFD-ID 2017 (21-Jähriges Jubiläum des QFD-ID!)
19:30Informelles Abendessen

Freitag, 20. Oktober 2017 (IBZ in Stuttgart-Vaihingen) 

08:30Registrierung
09:15Begrüßung und Einstimmung (G. Herzwurm, W. Pietsch – QFD-Institut Deutschland)
09:30Keynote: Supporting German QFD-ID Best Practice Flow with ISO 16355 (Glenn Mazur, Executive Director of the International Council for QFD – ICQFD)
11:00Master House of Quality 2.0 – Konflikte und Widersprüche im House of Quality (Gerd Streckfuss)
11:30Fahrerassistenzsysteme für Best Ager (Jaroslav Machan, Jaromír Tobiška – Škoda)
12:00Mittagspause
13:00QFD und Design Thinking – Idee und Praxis (Olaf Mackert – Schaeffler, W. Pietsch – FH Aachen)
14:00Model-based QFD – House of Quality with integrated sensitivity analysis (S. Shabestari – Universität Bochum)
15:00Agile SW-Entwicklung und QFD (Andreas Helferich – highQ Professional Services, Sixten Schockert – Universität Stuttgart)
16:00QFD Innovationspreis 2017: Verleihung und Vortrag des Preisträgers (siehe Flyer)
16:45Zusammenfassung und Abschluss 


Veranstaltungsorte 

Die Veranstaltung findet an der Universität Stuttgart statt. Die Tutorials/Workshops am ersten Tag und auch die Mitgliederversammlung des QFD-ID finden im 7. Stock der Keplerstr. 17, D-70174 Stuttgart (Innenstadt, 10 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof Stuttgart, Übersichtskarte) statt. Die Vorträge am zweiten Tag finden im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) der Universität Stuttgart in Stuttgart-Vaihingen statt, Robert-Leicht-Straße 161, 70569 Stuttgart (Zugang nur von der Robert-Leicht-Straße möglich). Zu erreichen ist das IBZ mittels der S-Bahnlinien S1, S2 und S3 von Stuttgart-Hbf (10 Minuten Fahrzeit) bis Haltestelle „Universität“ und etwa 5-10 Minuten Fußweg (Anfahrtsskizze hier – „Commundo“ entspricht dabei dem campus.guest-hotel).

Hotelempfehlungen: In der Nähe des IBZ ist insbesondere das Hotel campus.guest der Universität Stuttgart zu finden. Von dort sind es etwa 5 Minuten Fußweg zum IBZ. Das Hotel liegt auch direkt an der S-Bahn Haltestelle „Universität“, die in etwa 10 Minuten Fahrzeit mit den Linien S1, S2 und S3 vom Hauptbahnhof Stuttgart zu erreichen ist. Gleichermaßen bieten sich Hotels im Zentrum Stuttgart bzw. generell mit guter ÖPNV-Verbindung zum Hauptbahnhof Stuttgart an, denn mittels S-Bahn (S1, S2 oder S3) bis Haltestelle „Universität“ und kurzem Fußweg ist man in etwa 20 Minuten am IBZ. Da am Hauptbahnhof Stuttgart alle S-Bahn-Linien und weitere 10 U-Bahn-Linien verkehren, eignen sich selbst Hotels in etwas weiterem Umkreis (Bad Cannstatt, Feuerbach o.ä. wie z. B. der Motel One-Kette), wenn sie denn eine gute Anbindung an U-Bahn bzw. S-Bahn besitzen. 

Teilnahmegebühren

Die Konferenzgebühren (inkl. Tutorials) betragen…

  • …für Mitglieder des QFD-ID 250 €,
  • …für Nicht-Mitglieder 350 €,
  • …für einen (!) Referenten 0 €, es verbleibt lediglich eine Aufwandspauschale von 50 € (Co-Autoren zahlen regulär)
  • …für Studierende (Nachweis erforderlich) 50 €

Die Konferenzgebühr enthält Tagungsgetränke, Kaffeepausen, Mittagsimbiss am Konferenztag. Anreise und Übernachtung/Frühstück sowie Abendessen sind nicht im Tagungspreis enthalten. 


Anmeldung

Die Anmeldung kann über unser Webformular erfolgen. Alternativ ist eine Anmeldung via Post, Fax oder Mail (Scan) des ausgefüllten Anmeldeformulars des Flyers möglich. Nach Eingang der Anmeldung erhalten Sie zeitnah eine Bestätigung der Anmeldung, die auch Informationen zu den Zahlungsdetails enthält. Die Zahlung ist dabei grundsätzlich via Paypal, Banküberweisung oder Barzahlung am Veranstaltungstag möglich. Stornierungen bis zum 30.9.2017 werden mit 50 € berechnet, ab dem 1.10.2017 mit der gesamten Rechnungssumme.

Bitte beachten Sie: Das QFD-Institut Deutschland dient ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken im Sinne der AO und ist umsatzsteuerfrei. Bei Fragen können Sie jederzeit mit uns via E-Mail an symposium@qfd-id.de in Kontakt treten.

13. QFD-Symposium, Kassel 2015

QFD Symposium 2015 bei Mercedes-Benz in Kassel

Die nationale QFD-Konferenz 2015 fand am 27. März 2015 in Kooperation mit Daimler AG in Kassel statt. Wir konnten Mercedes Benz Kassel, ein Werk der Daimler AG als Gastgeber der Veranstaltung gewinnen. Im Mercedes-Benz Werk Kassel werden Achsen, Achssysteme, Gelenkwellen und Komponenten (Radsätze) für Daimler Trucks, Busse und Transporter gefertigt. Das Werk Kassel ist als Europas größtes Nutzfahrzeug-Achsenwerk und agiert als Leitwerk für die Achsenproduktion im globalen Produktionsverbund. Im Jahr 2014 wurden weit über 540.000 Achsen und Komponenten in den europäischen, den nord- und südamerikanischen sowie den asiatischen Nutzfahrzeug-Markt geliefert.

Konferenzprogramm

Die Konferenz begann am Donnerstag mit Tutorials und einem QFD-Workshop (Teilnahme ist in Konferenzgebühr enthalten) mit einer praktischen QFD-Fallstudie. Mit der Teilnahme am Workshop war eine QFD-Zertifizierung möglich. Details zum Zertifizierungsprogramm des QFD-ID finden Sie hier. Hier können Sie den offiziellen Call for Paper einsehen. Freigegebene Beiträge werden in der Zeitschrift QFD Forum des QFD-ID (ISSN 1431-6951) veröffentlicht.

Donnerstag, 26. März 2015

13:30Registrierung
14:00Werksführung Gruppe 1
16:30QFD-Workshop (für Anfänger und Fortgeschrittene): Praktische QFD-Fallstudie mit Zertifizierung (W. Pietsch)
16:30QFD-Templates: Vorstellung von Excel-Mustervorlagen (Th. Fehlmann)
16:30QFD und TRIZ: Kundenorientierung und Innovation (G. Streckfuss)
20:00Informelles Abendessen

Freitag, 27. März 2015 

08:30Registrierung
09:15Begrüßung durch P. Schäfer (Daimler AG) und G. Herzwurm (QFD-Institut Deutschland)
09:30Eröffnungsvortrag (Mercedes Benz Werk Kassel)
10:00Werksführung Gruppe 2
11:45Stand der Normung von QFD – ISO 16355 (G. Herzwurm – QFD-Institut Deutschland)
12:30Mitgliederversammlung des QFD-Institut Deutschland (Business Lunch)
13:50Herausforderungen bei der Ermittlung von taktil-kinästhetischen Kundenbedürfnissen an das Lenkverhalten von Kraftfahrzeugen
(R. Refflinghaus – Uni Kassel / P. Marosevic – BMW)
14:30Optimierung von FuE-Prozessen mittels QFD und DfSS bei SMA (C. Gundlach – SMA Solar Technology AG / P. Bosselmann – Sprout Consulting)
15:10QFD — Bionik — TRIZ (J. Saatweber – ISC Saatweber Consulting / E. Bachler – Wirtschaftskammer Tirol)
16:20Cost Deployment – Kombination von QFD und Target Costing (K. Götz – Dr. Götz Brainware)
16:50Kano’s Model and Taguchi’s Quality Loss Function in Concert (Th. Fehlmann / E. Kranich Euro Project Office)
17:30Zusammenfassung und Abschluss 

Veranstaltungsort und Teilnahmegebühren

Die Veranstaltung fand in den Schulungsräumen des Mercedes Benz Werk Kassel, nördlich des Kasseler Hauptbahnhofs statt. Die Konferenzgebühren (inkl. 1 Tutorial / QFD-Workshop) betragen…

  • …für Mitglieder des QFD-ID 200 €,
  • …für Nicht-Mitglieder 300 €,
  • …für Referenten 0 €, es verbleibt lediglich eine Aufwandspauschale von  50 €.

Die Konferenzgebühr enthält Tagungsgetränke, Kaffeepausen, Mittagsimbiss am Konferenztag. Anreise und Übernachtung/Frühstück sowie Abendessen sind nicht im Tagungspreis enthalten.

Bitte beachten Sie: Das QFD-Institut Deutschland dient ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken im Sinne der AO und ist umsatzsteuerfrei. Bei Fragen können Sie jederzeit mit uns via via E-Mail an symposium@qfd-id.de in Kontakt treten.

12. QFD-Symposium, Lipsheim bei Strasbourg (Frankreich) 2013

QFD Symposium 2013 in Lipsheim bei Straßburg:
„Produktentwicklung für verschiedene Zielgruppen und Länder“

Die nationale QFD-Konferenz 2013 findet am 17. und 18. Oktober 2013 in Kooperation mit Gaggenau Industrie S.A. in Lipsheim bei Straßburg (Frankreich) statt. Die diesjährige Konferenz steht ganz im Zeichen der länderübergreifenden Entwicklung von Produkten: „Produktentwicklung für verschiedene Zielgruppen und Länder“!

Die Internationalisierung von Produkten stellt eine stetige Herausforderung dar, die insbesondere mit QFD adäquat adressiert werden kann. Dafür steht einerseits der diesjährige Gastgeber Gaggenau, sowie auch der Ort – Lipsheim im Elsass an der französisch-deutschen Grenze und nahe Straßburg, einem Symbol für Europa. QFD ermöglicht die Integration vielfältiger Wissensquellen und zwar nicht nur interdisziplinär, sondern auch multinational. Ein gutes Verständnis länderübergreifender Kundenanforderungen und deren wirtschaftlichen Umsetzung kann helfen, Produkte und Dienstleistungen zielgerichtet zu entwickeln und verbessern.

Konferenzprogramm – Donnerstag 17.10.2013: Tutorials und Master-Workshop

Die Konferenz beginnt um 14:30 Uhr mit drei Tutorials für Anfänger bis Experten (Teilnahme ist in Konferenzgebühr enthalten!) sowie einem Master-Workshop, in denen Master-Studenten Ihre QFD-Projekte und Experimente zur Diskussion stellen. Auf Anfrage wird im Anfänger-Workshop die Möglichkeit der Zertifizierung nach den Regularien des QFD-ID gegeben sein. Details zum Zertifizierungsprogramm des QFD-ID finden Sie hier;
für Rückfragen steht Ihnen gerne unser Vorstandsmitglied Dietmar Zander (zander(at)qfd-id.de)zur Verfügung.

14:30 – 17:30 Uhr:Tutorial A – QFD-Anfänger-Tutorial mit Zertifizierung (1. Stufe)S. Schockert (QFD-ID)
14:30 – 17:30 Uhr:Tutorial B – Die Verbindung von QFD und TRIZ G. Streckfuss (Institut für Qualitätsmanagement-IQM)
14:30 – 17:30 Uhr: Tutorial C – AHP für DummiesT. Fehlmann (Euro Project Office), E. Kranich (T-Systems)
14:30 – 17:30 Uhr:Master-Workshop – QFD Fallstudien und Experimente Moderation W. Pietsch (FH Aachen)

Die Registrierung wird ab 13:00 Uhr möglich sein.
Die Mitgliederversammlung des QFD-ID findet am Abend des 17.10.2013 um 18:00 Uhr statt. Gäste sind dabei herzlich willkommen! Ab 20:00 Uhr findet ein informelles Abendessen in geselliger Runde statt.

Konferenzprogramm – Freitag 18.10.2013: Vorträge und Innovationspreis 2013

Insgesamt bilden sechs Fachvorträge den Rahmen um die (aus Erfahrung!) sehr interessante Werksführung bei Gaggenau. Zudem wird im Rahmen der Konferenz am 18.10.2013 der QFD-Innovationspreis 2013 vergeben.  

09:30 – 10:00:Eröffnung G. Herzwurm (QFD-ID), Y. Lebrun (Gaggenau)
10:00 – 10:30: Best Practices, Zertifizierung, StandardisierungG. Herzwurm, W. Pietsch,  S. Schockert (QFD-ID)
10:30 – 11:10:Länderübergreifende Produktentwicklung bei GaggenauM. Thiess (Gaggenau)
11:30 – 12:00: Kundenorientierte Entwicklung eines WasserzählersS. Jesse (Bechtle)
12:00 – 12:30:QFD und GlobalisierungG. Streckfuss (Institut für Qualitätsmanagement)
13:30 – 15:00: Werksführung Gaggenau – hochflexible Industriemanufaktur
15:00 – 15:40:Innovation als Erfolgsgarant im globalen WettbewerbE. Mayer (MECS)
15:40 – 16:20:Wissensorientierte Kombination von QFD mit komplementären MethodenH. Matheis (DITF Denkendorf)
16:30 Uhr: Verleihung des QFD-Innovationspreises 2013 und KurzvortragN. N.
Gegen 17:00 Uhr: Zusammenfassung und AbschlussQFD-ID

Die Registrierung wird ab 08:30 Uhr möglich sein.
Alle Beiträge werden in der Zeitschrift QFD Forum des QFD-ID (ISSN 1431-6951) veröffentlicht, Sperrvermerke werden dabei selbstverständlich beachtet.

Veranstaltungsort und Anfahrt

 Das QFD-ID veranstaltet das Symposium in Zusammenarbeit mit Gaggenau Industrie S.A., lokalisiert in der Rue Baudelaire in 67640 Lipsheim bei Strassburg in Frankreich. Gaggenau ist die Premiummarke für Kochkultur im BSH-Konzern und ein langjähriger erfolgreicher Anwender von QFD mit einer zertifizierten QFD-Architektin, die auf vielen Konferenzen ausgezeichnete Beiträge geliefert hat. Lipsheim nahe der französisch-deutschen Grenze passt ausgezeichnet zum Motto der länderübergreifenden Entwicklung und Straßburg ist sicherlich immer eine Reise wert. 

Eine Karte für die Anreise mit dem Auto zur Orientierung finden Sie hier.

Anfahrt mit dem Zug:
Zum Bahnhof Straßburg, weiter mit dem Regionalzug Richtung Sélestat zum Bahnhof Egersheim Lipsheim. Kurz vor der Ankunft sieht man das Werk schon auf der rechten Seite. 

Teilnahmegebühren

Die Konferenzgebühr (inkl. Teilnahme an einem Tutorial bzw. dem Master-Workshop) beträgt…

  • …für Mitglieder des QFD-ID 250 €,
  • …für Frühbucher (bis 15.9.13) 350 €,
  • …und ab dem 16.9.2013 450 €.
  • …für Stüdierende auf Vorlage einer gültigen Immatrikulationsbescheinigung 50 €

Die Konferenzgebühr enthält Tagungsgetränke, Kaffeepausen, Mittagsimbiss am Konferenztag. Anreise und Übernachtung/Frühstück sowie Abendessen sind nicht im Tagungspreis enthalten.

Übernachtung

Das Hotelangebot in Lipsheim und Umgebung ist begrenzt. Durch die gute Anbindung an Straßburg bietet sich an, die dort verfügbaren Übernachtungsmöglichkeiten in allen Kategorien zu nutzen.

Anmeldung und Zahlungsmodalitäten

Die Anmeldung kann zur Zeit leider nur per Fax, per Mail an symposium@qfd-id.de oder auf dem Postweg mittels des Anmeldeformulars im Flyer erfolgen. Die Online-Anmeldund wird sobald als möglich zur Verfügung gestellt. Nach der Anmeldung wird eine Rechnung mit den Zahlungsdetails verschickt. Vorauskasse ist bis zum 14.10.2013 per Überweisung oder via PayPal möglich, danach nur noch Barzahlung bei der Registrierung. Stornierungen bis zum 30.9.2013 werden mit 50 € berechnet, ab dem 1.10.mit der gesamten Rechnungssumme. 

Bei Fragen können Sie jederzeit mit uns via via E-Mail an symposium@qfd-id.de in Kontakt treten.

11. QFD-Symposium, Stuttgart 2011

17. International QFD Symposium ISQFD’11:
Achieving Sustainability with QFD

QFD has proven to foster customer-oriented design of products and services in almost any industry and country. QFD is integral part of any Six Sigma initiative, of Agile Software Development methods, of product and service improvements. However it is not only the design itself that makes the success of QFD. It is the process and the underlying paradigm. QFD-based designs go far beyond short-term facelifts. Long-term value and sound product development processes are the keys for sustainable success. The 17th International QFD conference will highlight, explain and develop sustainable development of products and services with QFD.

In conjunction with ISQFD’11 the QFD-ID Innovation price 2011 has been awarded. The QFD-ID Innovation price honors scientific works for their outstanding contribution to the development  of QFD. Now the winners have been announced:

1st placeDr. Andreas HelferichDissertation:„Software Mass Customization: Übertragung des Konzepts der individualisierten Massenfertigung auf Softwareprodukte“
2nd placeDr. Bettina SchleidtDissertation:„Kompetenzen für Ingenieure in der unternehmensübergreifenden virtuellen Produktentwicklung“
3rd placeDaniela Maria GötzDissertation:„Relevanz von Quality Function Deployment für Serviceinnovationen“


The 17th international Symposium on QFD, September, 21st – 23rd 2011, took place in Stuttgart, Europe’s leading high-tech region and Germany’s strongest commercial metropolitan area. The Symposium is arranged by QFD-Institut Deutschland e.V. in collaboration with the International Council for Quality Function Deployment (ICQFD), the Universität Stuttgart and the Fraunhofer Institute for Manufacturing and Automation, IPA. It represents the most important academic event in the matter of QFD by far and occurs yearly. Especially it offers the rare opportunity to get in contact with Yoji Akao, the co-founder of QFD, and Glenn Mazur, the worldwide “voice of QFD”. The key note speech will be held by Engelbert Westkämper, Head of Fraunhofer Institute for Manufacturing and Automation, IPA. The Akao prize dinner will be held in the new castle which is depicted below..

10. QFD-Symposium, Wolfsburg 2009

QFD Symposium 2009 in Wolfsburg: „Der Kunde hilft sparen!“

Die nationale QFD-Konferenz 2009 fand am 1. und 2. Oktober 2009 in Kooperation mit der Autouni in Wolfsburg statt. Das Motto lautete: „Der Kunde hilft sparen!“

Ein gutes Verständnis der Kundenanforderungen und ihrer wirtschaftlichen Umsetzung ist notwendig, um Produkte und Dienstleistungen zielgerichtet zu entwickeln, zu verbessern und zu einem vom Kunden akzeptierten Preis anzubieten. QFD stellt das Rückgrat moderner Produktentwicklungs- und Qualitätsmanagementmethoden dar. Mit der AutoUni in Wolfsburg (www.autouni.de) boten wir neben einer interessanten Fachtagung mit Beiträgen aus verschiedenen Branchen und der Forschung auch ein attraktives Rahmenprogramm.

Tutorials – Donnerstag, 1.10.2009 vormittags

9-12 Uhr: QFD-Tutorial I mit Zertifizierung (1. Stufe): Einführung in QFDG. Herzwurm / W. Pietsch – QFD-ID
9-12 Uhr: QFD-Tutorial II mit Zertifizierung (1. Stufe): SKODA AUTO und Uni – mit QFD zum Auto des Jahres 2020 J. Machan / J. Tobiska – SKODA
8:30-12 Uhr: QFD-Tutorial III: AHP und Eigenvektoren in der Sofware-QFD T. Fehlmann – Euro Project Office
9-12 Uhr: QFD-Tutorial IV: Strategic Planning with Hoshin KanriG. Mazur – Japan Business Consultants

Konferenzprogramm 1.10.2009 nachmittags

13:15 Uhr: Keynote I – Why we drink beer: Using QFD, Kansei, and AHP to Understand How Consumers identify with BrandsGlenn Mazur – QFD Institute
14:50 Uhr: Einbringen von Kundenzufriedenheitsdaten in Design und Auslegung von Fahrzeugprojekten A. Wilhelm – Volkswagen AG
15:40 Uhr: QFD in der Prozessoptimierung bei ebayA. Bellabarba, C. Rath – ebay
16:30 Uhr: Pluralismus der QFD-Ansätze – Systematischer ErklärungsversuchW. Pietsch – FH Aachen
17:20 Uhr: Verleihung des QFD-Innovationspreises 2009 – Anwendung von QFD zur Erweiterung und Neugestaltung einer geburtshilflichen Abteilung im KrankenhausVortrag der Preisträgerin: MBA Claudia Welz-Spiegel

Konferenzprogramm 2.10.2009 vormittags

8:30 Uhr: Keynote II: Usability of QFD and organisational implicationsThomas Lager – B&L Innovation AB / Grenoble Ecole de Management
9:30 Uhr: Wie QFD die Auslegung moderner Achs- und Lenkungskonzepte beeinflussen kann R. Matawa – TÜV Süd
10:20 Uhr: Vitalisierung von B2B-Beziehungen mit Success Resource Deployment D. Schneider – Kube e.V.
11:10 Uhr: Modell zur Strukturierung von Anforderungen an intralogistische Anlagen im Vorfeld einer QFDH.-A. Crosstack, S. Klute, R. Refflinghaus – Universität Dortmund
12:00 Uhr: Kundenbedürfnisse bewerten: Ist eine aussagefähige Gewichtung machbar und sinnvoll? G. Streckfuss
12:45 Uhr: Abschluss der KonferenzG. Herzwurm

Rahmenprogramm

Donnerstag 1.10.2009, 18:30 Uhr:Mitgliederversammlung des QFD-Institut Deutschland e.V.
Freitag 2.10.2009,
14:00 Uhr:
Erlebnis Autostadt – ein Instrument der Kundenbindung (S. Heumann – Volkswagen)
Freitag 2.10.2009,
15:00 Uhr:
Besichtigung der Autostadt

Veranstaltungsort 

Die Autouni befindet sich in einem attraktiven Neubau auf dem MobilLifeCampus in der Nähe der Autobahnabfahrt. Die Besucheradresse lautet MobileLifeCampus, Hermann-Münch-Str. 1, 38440 Wolfsburg.

Im Rahmen der Veranstaltung war am Nachmittag des 2.10.09 auch die Gelegenheit die Autostadt in Wolfsburg kennen zu lernen, wo sich die Marken des Volkswagen Konzerns in einer einmaligen Anlage präsentieren. Die Autostadt lädt zu einer Reise in die Welt der Mobilität ein: In einer großen Parklandschaft zeigen Ausstellungen Klassiker der Automobilgeschichte und illustrieren, warum sie in ihrer Zeit Maßstäbe setzten. Kunstwerke und Filme regen zur Auseinandersetzung an; Forschungsstationen laden zum Mitmachen ein.

9. QFD-Symposium, Kassel 2007

QFD Symposium 2007 in Kassel

Das nationale QFD Symposium 2007 fand am 5. und 6. Dezember 2007 in Kassel statt. Es wurde veranstaltet vom QFD Institut Deutschland e. V. in Zusammenarbeit mit der IHK-Innovationsberatung Hessen. Dabei zeigte sich einmal mehr, wie vielschichtig QFD in der tatsächlichen Anwendung ist. Ganz im Sinne von Akao resümierten die Teilnehmer, dass „jeder Anwendungsfall ein individuelles QFD-Vorgehen erfordert.“

Das diesjährige nationale QFD-Symposium begann am ersten Tag mit zwei QFD-Tutorials. Dietmar Zander von Volkswagen Deutschland, zertifizierter QFD-Architekt, bot ein Tutorial für QFD-Anfänger mit der Zertifizierungsmöglichkeit zur erste Stufe (QFD-Förderer) an.* U. a. am praktischen Beispiel von Kfz-Aussenspiegeln wurde detailliert in die QFD-Methode eingeführt.  Prof. Dr. H.-A. Crostack und sein Team von der Universität Dortmund widmeten sich im parallelen Fortgeschrittenen-Tutorial den Einsatzmöglichkeiten von QFD in der innerbetrieblichen Logistik. Dabei standen insbesondere die frühen Phasen der Erhebung, Formulierung, Strukturierung und Gewichtung von Kundenanforderungen im Mittelpunkt. Die Tutorials waren mit insgesamt ca. 20 Teilnehmern gut besucht.  

Am zweiten Tag – dem eigentlichen Symposiumstag – wurden insgesamt acht Vorträge vor insgesamt 44 Teilnehmern präsentiert. Gerd Streckfuss (QFD-Architekt) referierte über die Bedeutung der Funktionen im QFD-Deployment. Obwohl sie z. B. im 4-Phasen-Modell nach ASI nicht auftauchen sind sie für die Produktentwicklung gerade im konsistenten Zusammenspiel mit Kundenanforderungen und Qualitätsmerkmalen sehr wichtig. Jutta Saatweber (QFD-Architekt) und Mareen Lutter stellten danach eine innovative Produktentwicklung mit QFD im Rahmen der Hochschulausbildung vor.

Im Anschluss daran vertieften drei Referenten des Volkswagen Konzerns höchst unterschiedliche Anwendungen von QFD in der Automobilbranche. Jaromir Tobiska von Skoda (QFD-Moderator) stellte eine den Einsatz von QFD in der Vorentwicklungsphase für den Geometrievorschlag eines Interiuercockpits vor. Miguel Castillo Orea von VW Mexiko (QFD-Moderator) präsentierte eine innovative Verbindung von QFD und TRIZ (Theory of inventive problem solving) zur Aufdeckung (nicht zur Beseitigung!) von Widersprüchen in sehr frühen Phasen der Produktentwicklung. Dominic Seibert (QFD-Moderator) wiederum verband QFD mit der Methode „Lautes Denken“ im Rahmen der Konzeptentwicklung von Multifunktionsmodulen bei SEAT.

Höhepunkt des Symposiums war sicherlich der Auftritt von „internationalen Stimme von QFD“ Glenn Mazur, dem Executive Director des QFD Institute (und auch QFD-Architekt). Er stellte eine Anwendung von QFD zur Planung und Entwicklung eine Straßenbauprojekts der öffentlichen Hand vor, in dem ausgehend von den drei wichtigsten Projektzielen die wichtigsten Kundengruppen gefunden wurden, die wiederum die bedeutendsten Anforderungen (promises/commitments) identifizierten. Glenn Mazur betonte dabei insbesondere die Bedeutung des „going to the gemba“, dem Ort, wo die zu entwickelnden Produkte tatsächlich genutzt werden sowie die Wichtigkeit einer sauberen Priorisierung z. B. mittels des Analytic Hirarchy Process (AHP). 

Thomas Fischer legte im Anschluss die Anwendung von QFD innerhalb der textilen Wertschöpfungskette dar. Dabei ist eine Integration der Phasen und Stufen der Wertschöpfung nötig, um mögliche verschiedene, aber voneinander abhängige Varianten zu bewerten. Thomas Fehlmann (QFD-Architekt) zeigte abschließend die Bedeutung von QFD im Rahmen von (Software) Six Sigma auf und stellte dabei einen interessanten Weg zur (mathematischen) Matrixinterpretation vor. Den Abschluss bildete die Verleihung des QFD Innovationspreises 2007 an Luuk Simons, der kurz seine Arbeit zum multi-channel QFD vorstellte. Im Anschluss an das Symposium, am 7. und 8.12.07, bot Glenn Mazur ebenfalls in Kassel dann noch einen Green Belt® Kurs an (in englischer Sprache), welcher der zweiten Stufe des QFD-ID (QFD-Anwender) entspricht. Weitere Informationen dazu unter finden Sie auf den Web-Seiten des QFD Instituts.

Auch die Teilnehmer dieses Symposiums lobten vor allem die persönliche, konstruktive Atmosphäre und die praxisbezogenen Vorträge. Um zukünftig den Lernerfolg für jeden Teilnehmer weiter zu erhöhen, sollen – soweit möglich d. h. Daten zugänglich sind – noch mehr Praxisbeispiele in noch größerer Tiefe präsentiert werden. » Kundenzufriedenheitsanalyse 

Einen englischsprachigen Bericht zum QFD Symposium 2007 von Glenn Mazur können Sie hier einsehen.



Zusammengefasst umfasste das Symposium folgende Vorträge:

•  Die Bedeutung der Funktionen im QFD Deployment (Gerd Streckfuss, QFD-Architekt)

• Fallstudien zu QFD (Jutta Saatweber, qconsult Saatweber)

•  QFD in der konzeptionellen Phase der Produktentwicklung (Jaroslav Machan, Jaromir Tobiska, Skoda, QFD-Moderatoren)

•  Verknüpfung von QFD und TRIZ (Miguel Castillo Orea, VW Mexico, QFD-Moderator)

•  Die Methode “Lautes Denken” und QFD in der Konzeptentwicklung von Multifunktionsmodulen bei SEAT (Dominic Seibert, SEAT, QFD-Moderator)

•  KEYNOTE: QFD for Prioritizing Citizen Input for Civil Construction Projects (Glenn Mazur, QFD Institute, QFD-Architekt)

•  QFD für die textile Wertschöpfungskette (Thomas Fischer, ITV Denkendorf)

•  QFD für Software Six Sigma (Thomas Fehlmann, Euro Project Office, QFD-Architekt)

Der Flyer und der Call for Paper zum nationalen QFD Symposium 2007 sind noch zum Download verfügbar.

* Für die Teilnahme am Tutorial gibt es keine besonderen Voraussetzungen, für eine Zertifizierung ist jedoch die Mitgliedschaft im QFD-Institut erforderlich. Weitere Informationen zum Zertifizierungsprogramm des QFD-ID finden Sie hier.

8. QFD-Symposium, Frankfurt 2005

QFD Symposium 2005 wiederum in Verbindung mit der TRIZ Konferenz 2005

Das nationale QFD Symposium 2005 fand vom 29.6-1.7.05 in Frankfurt statt. Es war wie 2004 eine gemeinsame Veranstaltung des QFD Institut Deutschland e. V. und des Europäischen TRIZ-Centrum e.V. in Zusammenarbeit mit der IHK Frankfurt. Gleichzeitig fand die 4. Europäische TRIZ-Konferenz statt.

Kurze Zusammenfassung (von Sixten Schockert):
Insgesamt gab es 7 Vorträge bei ca. 20 Teilnehmern. Der erste Vortrag (Pietsch, Mitglied im Vorstand des QFD-ID) stellte das Zertifizierungskonzept des QFD-ID vor. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Im zweiten Vortrag präsentierte Zander von der Volkswagen AG eine Auswahl der regelmäßigen QFD-Anwendungen bei Volkswagen. QFD ist im Zuge einer Methodenschulungsinitiative seit 2002 fest verankert im Methodenpool der VW AG. Streckfuss (IQM) verglich in seinem Beitrag verschiedenene Entwicklungsmethoden (QFD, FMEA, TRIZ, CA, Paarweiser Vergleich, teilweise Wertanalyse und Target Costing) unter Verwendung des selben Beispiels, der Entwicklung eines Laserpointers. Dieser Vergleich ist auch hier online verfügbar. Fazit des Vergleichs: Erstaunlich viele überraschende Übereinstimmung in den Ergebnissen, aber es gab und gibt verschiedene Philosophien über Anwendung und Ausgestaltung der Methoden. Wenholt (RWTH Aachen) stellte dann einige internationale Felddaten zum Einfluss der Kultur auf kundenorientierte Produktentwicklungen vor. Wichtigstes Ergebnis war, dass die Kultur sowohl die Schnittstelle zum Kunden, als auch die Schnittstellen in Unternehmen beeinflusst. Die Quality Evolution Card stellten Heupel und Jacobs (Universität Siegen) vor. Ausgehend von der Forschungsfrage, wie eine Beherrschung der Variantenkomplexität und somit eine Verringerung der Varianz erreicht werden kann, nimmt die QEC Aspekte der Montage frühzeitig in den Entwicklungsprozess auf und visualisiert diese. Die Voraussetzungen für ein kundenorientiertes Projektmanagement stellte Teusler (Universität Cottbus) in Form der Ergebnisse einer empirischen Untersuchung von 170 Unternehmen zur Einbeziehung des Kunden in das Projektmanagement vor. Den Abschluss (Maierhofer, Future Management) bildete die Anwendung von QFD zur Auswahl von Innovationsmethoden d. h. den Anforderungen an den Innovationsprozess als WAS wurden die Innovationsmethoden als WIE gegenübergestellt. Als ‚beste‘ Methoden wurden dabei QFD, die Systematische Prozessanalyse, das Trimming und die technische Widerspruchsmatrix identifiziert, wobei diese immer kombiniert eingesetzt werden sollten.

7. QFD Symposium, Kassel 2004

QFD Symposium 2004 in Verbindung mit dem TRIZ Symposium 2004

Das nationale QFD Symposium 2004 fand vom 23.-25.6.04 in Kassel statt.
Es war eine gemeinsame Veranstaltung der IHK-Innovations­beratung Hessen und der IHK Kassel, in Zusammenarbeit mit dem TTN-Hessen, dem QFD Institut Deutschland e. V. und dem Europäischen TRIZ-Centrum e.V.

Unter dem Motto Kundenbegeisterung durch kreative Problemlösungen
– Kundenorientierung durch QFD
– Innovationen durch TRIZ
– QFD und TRIZ im Zusammenspiel
wurden die besten Vorgehensweisen zu den Themen Kundenorientierung und Innovation anhand neuer Erkenntnisse mit Praxisbeispielen aufgezeigt. Zum Einstieg in die Methoden QFD und TRIZ wurden zudem Tutorials angeboten.

Eine Zusammenfassung des QFD-Symposiums unseres neuen Vorstandsmitglieds
Dr. Thomas Fehlmann finden Sie hier:
» Bericht QFD-Symposium 2004.

Veranstaltungsübersichten:
Kurzübersichten zu den Vorträgen des QFD-Symposiums
– Agenda zu allen Veranstaltungstagen im Flyer

6. QFD Symposium, München 2002

Internationales QFD Symposium 2002

Das QFD-Institut Deutschland e. V. veranstaltete im September 2002 das 1. internationale Symposium in Deutschland, München. Am Ende eines teilweise schmerzhaften Begutachtungsprozesses sind drei eingeladene Vorträge, zehn Tutorials und 36 Papers aus den verschiedensten Bereichen in das Konferenzprogramm aufgenommen worden. Die Referenten kamen aus 15 verschiedenen Ländern. Einige prominente Gastredner waren Prof. Udo Lindemann (München), Glenn Mazur (USA) und Prof. Yoji Akao (Japan). Neben den „regulären“ Tutorials wurden erstmals in Deutschland nationale und internationale QFD Zertifizierungskurse angeboten.

Die umfassendste Information zum ISQFD’02 bietet Ihnen der Konferenzband zum ISQFD’02.

Eröffnungspräsentation vom Prof. Dr. Georg Herzwurm (2,02 MB im pdf-Format)
» weiter

Kurzbericht zum ISQFD 2002 von Prof. Dr. Georg Herzwurm » weiter

Neue Entwicklungen in Quality Function Deployment
Ein Bericht vom 8. Internationalen Symposium über Quality Function Deployment von Dr. Thomas Fehlmann » weiter

5. QFD Symposium, Stuttgart 2000

QFD in der Praxis

Stuttgart – Am 28. und 29. September 2000 veranstaltete das QFD-Institut Deutschland e.V. in Stuttgart das fünfte QFD Symposium. Vor mehr als 40 Teilnehmern aus allen Branchen hielten acht Referenten Vorträge über die Erfahrungen beim Einsatz von QFD. Höhepunkt war zweifelsohne die Anwesenheit von Professor Akao aus Japan, dem Begründer der Methode QFD.

Zu Beginn des Symposiums wurden den Teilnehmern drei Tutorials angeboten:
„QFD-TQM-EFQM“ mit Frau Saatweber, „Advanced QFD mit TRIZ“ mit G.Streckfuss /Dr.R.Herb und Professor Akao (Japan) mit dem Thema: „Method to set up planed quality and price“.

Die Vortragsreihe begann mit einem Beitrag aus einer für viele Teilnehmer ungewöhnlichen Perspektive: QFD in beziehungsorientierten Dienstleistungen. H. Rehn berichtete aus QFD Projekten der Caritas Mainz, die die ganze Bandbreite einer QFD Anwendung bei Dienstleistungen aufzeigte. Es folgte der Beitrag von H. Hefner, Fa. Temic, über die Quantifizierung von Verbesserungsbeiträgen bei der Definition von Qualitätszielen im Rahmen von EFQM.

Am späten Nachmittag wurde der vom QFD Institut gestiftete QFD Innovationspreises 2000 für herausragende Arbeiten an Hochschulen zum Thema QFD verliehen. Den ersten Preis erhielt Andreas Hartmann für die an der Universität Dortmund verfasste Diplomarbeit „Entwicklung und teilweise Implementierung eines Konzeptes zur Verknüpfung der QM-Methoden QFD und FMEA“. Den zweiten Preis erhielt Harald Schlang, Universität zu Köln, für die Diplomarbeit: „Softwareprozessverbesserung mittels QFD. Entwicklung und Erprobung einer Vorgehensweise an Hand einer Fallstudie bei SAP“. Den dritten Platz belegte Volker Zimmermann mit seiner Dissertation (Universität Kaiserslautern) „QFD im Entwicklungsprozess“. Die Preisträger stellten ihre Arbeiten kurz vor und erläuterten ihre Ergebnisse. Die „offizielle“ Preisverleihung fand während des Abendessens statt und wurde durch Prof. Akao vorgenommen. Vor Beginn des Abendessens erhielt Professor Akao das offizielle T-Shirt des QFD Instituts. Es war zuvor von den Vorstandsmitgliedern des Instituts signiert worden (siehe Foto unten).

Der zweiten Tag begann mit dem mit Spannung erwarteten Hauptvortrag von Prof. Akao. Titel des Vortrages: „History und Future of QFD“. Dabei wurden die Entstehung und Weiterentwicklung der Methode detailliert beschrieben und ein Ausblick auf die zukünftige Gestaltung gegeben (siehe Foto unten).

Frau Dr. Kosche (Fa. Electrolux) erläuterte an einem Praxisbeispiel die Verknüpfung von QFD und FMEA in ihrem Unternehmen. Anschließend berichtete Frau Ulrike Dowie (Infineon AG) über die Qualitätsplanung bei E-Commerce Anwendungen mit Continuous QFD.

Nach der Mittagspause wurde von H. Lars Schubert (Delta GmbH) ein virtuelles Prozessmanagement vorgestellt. Anschließend berichtete H. Bartsch (E-Plus) über den Einsatz von QFD bei der Softwareentwicklung und Evaluierung. Rihda Aizis, ein 16-jähriger Schüler, der im Landesjugendwettbewerb „Jugend forscht“ einen Preis gewonnen hat, erläuterte die Vorgehensweise, wie er QFD eingesetzt hat, um einen Roboter für die Reinigung von Glasflächen auf schrägen Dachflächen zu entwickeln. Frau Cincia Ciuffolini von der TÜV Akademie GmbH, München, berichtete über die Erfahrungen des Pilotprojektes „QFD Online lernen“. Dies ist ein neuer Ansatz für die Aus- und Weiterbildung mit Hilfe des Internet.

Auf dem QFD Software Forum stellten die beiden Softwarehersteller, ITI und Qualica, ihre Produkte QFD Capture bzw. Qualica QFD vor und erläuterten die neuen Features In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde die Anwendung der verschiedenen Softwarepakete erläutert, unter anderem auch MS Excel. Übereinstimmend wurde berichtet, daß eine qualifizierte Software die Anwendung von QFD erheblich erleichtert. Die Firma ITI verloste an beiden Tagen an die Teilnehmer jeweils zwei Lizenzen ihres QFD Anwendungspaketes „QFD Capture“.

Weitere Informationen zum fünften Symposium:
» Kurzbeiträge der Tutorials und Vorträge
» Ergebnisse der Teilnehmerbefragung als PDF-Dokument
» QFD Innovationspreis 2000