Kombination partizipativer Vorgehen mit QFD

Mittwoch, 03.02.2021, 16:00 Uhr

Wie kombiniert man partizipative und Innovationsmethoden mit QFD? – Emissionsarmes Berufspendeln mit einem bedarfsorientierten Mikro-ÖV im ländlichen Raum

Sollen Lösungen für ökologische Herausforderungen angenommen und umgesetzt werden, müssen sie die Bedarfe der Zielgruppen treffen. Bei Themen wie Mobilität oder Klimaschutz sind allerdings viele Handelnde auf vielen Ebenen betroffen. Daher dürfen Bedarfserhebung und Lösungsfindung wichtige Sichtweisen nicht übersehen.

Wir erläutern in diesem Webinar, wie dieser Anspruch besser erreicht werden kann, insbesondere durch Integration von Innovations- und Partizipationsmethoden (z. B. aus Design Thinking und Art of Hosting) in eine QFD-Vorgehensweise. Als Beispiel dient das laufende Forschungsprojekt „EBIM – Emissionsarmes Berufspendeln mit einem bedarfsorientierten Mikro-ÖV im ländlichen Raum“.

Vortragende

Hannah Politor: Ihre Arbeitsschwerpunkte sind nachhaltige Regionalentwicklung, sowie partizipative Prozesse in Gemeinden und Organisationen. Sie studierte an der Universität für Bodenkultur in Wien Forstwirtschaft (Bachelor) und Umwelt- und Bioressourcenmanagement (Master). Sie war in den Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitsabteilungen von BMW und Schachinger Logistik tätig, Projektkoordinatorin in der SPES Zukunftsakademie und von 2017 bis 2019 Projektmanagerin beim Möbel- und Holzbaucluster der Business Upper Austria (OÖ. Standortagentur). Seit Februar 2019 ist sie Projektleiterin bei STUDIA in Schlierbach. Sie ist diplomierte Trainerin in der Erwachsenenbildung.

Wolfgang Baaske: Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzender von STUDIA in Schlierbach, leitet das Forschungsunternehmen seit 2002. Er unterstützt Verantwortliche in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei Entscheidungsfindungen. „Wir erweitern den Raum der Lösungen. Haltungen, Wissen und Werte tragen zum langfristigen und ganzheitlichen Gelingen oft entscheidend bei.“ Baaske arbeitet mit qualitativen Beobachtungen, multivariater Statistik und der Produktentwicklungsmethode QFD. Die Methode der Systemanalyse lernte er von Johann Millendorfer, mit dem er in Laxenburg bei Wien von 1983 bis 1991 forschte. Baaske studierte Mathematik und Physik in Köln und graduierte als Dipl.-Math. mit Auszeichnung über die numerischen Lösungen einer nichtlinearen Differentialgleichung. Er absolvierte ein Stagiaire Programm am Institut von Karman de Dynamique des Fluides in Rhode-St-Genese (Belgium) und arbeitete an der Bundesanstalt für Straßenwesen in Köln.

Information

Bei Interesse an der Teilnahme auch als Nicht-Mitglied bitte Mail an Sixten Schockert (schockert@qfd-id.de). Und genauso wenn Sie Interesse an einem eigenen Vortrag haben, gerne einfach auf uns zukommen, wir freuen uns auf Ihre Nachricht!