ISQFD 2024: Innovation, Nachhaltigkeit und KI – Rückblick auf die Konferenz
Vom 7. bis 8. November 2024 fand die ISQFD-Konferenz in Aachen statt.
Führende Experten aus Forschung und Praxis tauschten innovative Ansätze und neueste
Erkenntnisse zur Anwendung der Quality Function Deployment (QFD)-Methode aus.

Die Veranstaltung bot inspirierende Vorträge, die den Nutzen von QFD in
verschiedenen Bereichen aufzeigten.
Glenn Mazur berichtete über den Stand der ISO 16355-Norm, die aus acht Teilen
besteht und Themen von der Akquise der Kundenanforderungen bis hin zur
Produktkommerzialisierung abdeckt. Er betonte die Verbindung zwischen QFD und
Innovation und verwies auf mögliche zukünftige Anwendungen wie die hybride
Produktentwicklung.Ich
Wolfram Pietsch setzte sich mit der Balance zwischen Nachhaltigkeit und Nutzen
in der Produktentwicklung auseinander. Er zeigte, wie QFD dazu beitragen kann,
Zielkonflikte zwischen ökologischen, ökonomischen und sozialen Zielen zu
erkennen und kundenorientiert zu lösen, um Nachhaltigkeit „nützlich“ zu
gestalten.
Richard Zultner veranschaulichte anhand des Apple Vision Pro, wie QFD-Techniken
Innovatoren und Unternehmern helfen, Kundenbedürfnisse zu identifizieren und
visionäre Produkte zu entwickeln. Er zog Parallelen zwischen
Technologieentwicklung und dem Erfolg von Erlebnis-Marken wie Taylor Swift.
Philipp Compagnone präsentierte eine Adaption der QFD-Methodik für die
Programmplanung im Bauwesen. Durch die systematische Einbindung von
Stakeholderanforderungen kann QFD Transparenz und Konsistenz über den gesamten
Lebenszyklus eines Gebäudes schaffen.
Thomas Fehlmann und Eberhard Kranich beleuchteten die Schnittstellen zwischen
QFD und künstlicher Intelligenz. Sie erklärten, wie die mathematischen
Grundlagen von QFD für KI-Anwendungen genutzt werden können und stellten
innovative Ansätze vor, die QFD mit maschinellem Lernen und neuronalen Netzen
verbinden.
Die ISQFD 2024 war ein großer Erfolg und zeigte eindrucksvoll, wie QFD als
Werkzeug für Innovation und Qualität fachübergreif
